Die Zeit ist reif für ...

... ein neues Betriebssystem für die Menschen!

Die Spielwiese

SAALFELDEN LEBT UBUNTU - Ort des Schenkens

Und nun stell dir vor, wie die Raupe zu einem wunderschönen Schmetterling heranwächst und wie dieser zu fliegen beginnt. Und zwar über die Spielwiese des Schenkens.

UBUNTU Spielwiese… …die Spielwiese des Schenkens

  • Schenkhaus mit „Buchladen“. (Jeden Samstag von 10-15h geöffnet.)
  • Bürgerbus
  • Öffentlicher essbarer Garten
  • 3D Drucker
  • Repair Café
  • Dorfschenke (Ein Gasthaus verschenkt Essen.)
  • Landwirtschaft …in Bearbeitung

Beschreibung der Spielwiese

  1. Alle haben alles zu Hause, was die anderen brauchen.

Wir brauchen also im ersten Schritt nichts zu produzieren oder zu erfinden, denn wir haben schon alles.

Ich habe Euch erzählt vom ORT DES SCHENKENS in Saalfelden. Es ist ein Haus, das wir mietfrei für einen gemeinnützigen Zweck zur Verfügung gestellt bekommen haben.

Dorthin kann jeder gut erhaltene Sachen von zu Hause bringen, die er nicht mehr braucht. Alle, die etwas Brauchbares dort finden, dürfen es mit nach Hause nehmen.

Wir nehmen alles an, was die Menschen uns bringen. Kleidung, Spielsachen, Geschirr, Werkzeug, Schuhe, Vorhänge, Schmuck, Kunstgegenstände, Pflanzen, Bücher,....

Wir behandeln alle Menschen gleich. Jeder, ob arm oder reich, ob Altwarenhändler oder Flüchtling, darf sich bedienen. Wir schicken die Menschen in die Eigenverantwortung. Wenn wir Unterschiede machen würden, würden wir bald in den selben Missständen landen, die wir jetzt schon so verachten: Jeder müsste nachweisen, ob er würdig genug ist, Almosen (Sozialamt) zu bekommen. Das beenden wir. Menschen mit Gier wird es nicht lange geben, weil Gier nicht gebraucht wird, wenn alles kostenlos zu haben ist.

Jeder ist würdig.

Wir beginnen mit Öffnungszeiten, die sich für alle leicht einrichten lassen: einmal die Woche, z.B. Samstag, 10:00 bis 16:00 Uhr. Nicht zu früh, nicht zu lang, nicht zu oft.

Dort zu sein soll Spaß machen und kurzweilig sein.

     Die Idee kommt bei den Menschen sehr gut an, und es ist eine Frage der Zeit, dass wir zu wenig Platz für all die Sachen haben, die sie uns bringen.

  1. In weiterer Folge kann daraus ein Ort entstehen, an dem eventuell nur Bekleidung bereitgestellt wird, ein Haus, in dem nur Geschirr hingebracht wird, oder nur Schuhe oder nur Spielzeug, etc.

Es gleicht dann unseren Geschäften. Man kauft dann nicht mehr ein – man schenkt und lässt sich beschenken. Die mietfreien Häuser werden sich finden.

Die Vision:  Füllen wir wieder unsere Geisterstädte mit Leben! All die leeren Geschäfte in den Innenstädten, weil die Einkaufszentren die Händler verdrängt haben!

Nutzen wir sie als Orte des Schenkens und der Zusammenkunft!

  1. In weiterer Folge entstehen Orte des Schenkens für Autos, für Elektronikgeräte, ja sogar für Häuser! Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt!

Daneben können Gemeinschaftswerkstätten entstehen, Werkstätten und Reparaturhäuser, die auf derselben Basis funktionieren. Wir lassen einfach das Geld weg!

All das füllen wir nur zu bestimmten Zeiten mit Leben, da die meisten von uns Berufe haben, mit denen sie Geld verdienen. Welches wir immer weniger brauchen werden.

  1. Gasthäuser des Schenkens: Man nehme ein Gasthaus und belebe es an seinem Ruhetag mit veganer Küche. Die Speisen werden verschenkt. Spendenfreudige können einen Beitrag für die Unkosten in ein Glas an der Schank werfen.
  1. Landwirtschaft: Hier beginnt das Erschaffen von noch nicht Vorhandenem.

     Wir verringern den Viehbestand zugunsten des Gemüsebaus. Eine Kuh braucht ein Hektar Weideland für ihr Leben. Eine Kuh weniger bedeutet für den Bauern 1 Hektar Land für Gemüseanbau und 600 Euro weniger Verdienst.

Hier kommt die Idee Michael Tellingers zum Tragen: wir bauen Gemüse an. Ein Drittel gehört dem Bauern, 2 Drittel ernten wir für uns selbst und zum Verteilen.

Der Bauer wird sich überzeugen lassen, und zur Not bringen wir die 600 Euro Verlust für die Kuh auch noch auf.

  1. und alle weiteren Punkte: hier greift der UBUNTU-Contributionism.

Ein kleiner Einblick in den Ort des Schenkens: Die Menschen kommen mit Freuden, etwas aus ihrem Zuhause zu bringen. Manchmal finden sie beim zweiten Mal Stöbern noch Sachen, und kommen noch einmal. Viele genießen den zwanglosen Ort, um zu plaudern. Auch ist es für viele ein neues Gefühl, aus einem “Geschäft” zu gehen, ohne etwas zu bezahlen. Sich beschenken lassen ist für viele sehr schwer.

Da wir Heizöl und Strom bezahlen müssen, steht ein offenes, durchsichtiges Spendenglas beim Eingang mit der Aufschrift “Spenden für die Betriebskosten des Hauses”. Die meisten sind froh, dass sie hier Geld hineingeben dürfen!

(für die Skeptiker: falls sich jemand bedient, dann braucht er es wirklich und hat unseren Segen)

Was kann man auch in einem Ort des Schenkens stehlen...?

denkfühlraum.at