Ubuntu meets Ubuntu ...

... die Open Source Strategie als Strategie des Lebens!

Open Source

Open Source kurz erklärt

Open Source bedeutet für jeden zugänglich, ohne um Erlaubnis zu fragen. Alles darf jederzeit verwendet, kopiert, verbessert und weitergegeben werden. Einfach TUN ohne zu fragen. Die einzige Voraussetzung ist, es muss zum Wohle aller bzw. des Empfängers sein.

Die möglichen VERHALTENSREGELN aus der Computerwelt findest du hier: UBUNTU-Verhaltensregeln

Die Open Source Kultur bietet einen reichen Erfahrungsschatz

Wir können heute aus dem Bereich der Open Source Software unsere Erfahrungen auf andere Open Source Bereiche übertragen. In die Landwirtschaft, die Bildung, das Gesundheitswesen, die Energieerzeugung. Open Source Strategien spielen ihre Stärke auch in der Ökologie und der Ökonomie aus.

BEVOR WIR DIE OPEN SOURCE STRATEGIE HINTERFRAGEN, SEHEN WIR UNS KURZ DIE STRATEGIE DES LEBENS AN

Wir beobachten evolutionäre Sprünge.

1. In den ersten 500 Millionen Jahren bildeten sich primitive Zellwesen und bevölkerten als Bakterien die Ozeane.

  • Doch die Natur hatte größeres vor. Der zunehmende Druck, der durch die bakterielle Bevölkerungsexplosion entstand, trieb durch den Überlebenswillen die Bakterien in eine neue Stufe.

  • Statt zu versuchen, die Größe und Intelligenz der einzelnen Zellen zu vermehren, fanden sie sich in Gemeinschaften zusammen, in denen sie als Gesamtheit eine größere Oberfläche hatten und teilten sich so ihren Lebensraum

2. Eine höhere Lebensform von Zell-Gemeinschaften mit Zellkern entsteht

Beim zweite evolutionären Sprung entwickelten sich die einfachen Bakterien-Gemeinschaften in eine höhere Lebensform von Zell-Gemeinschaften.

  • Diese organisatorische Entwicklung hin zu Zellgemeinschaften (Euzyte) ist wohl eines der bedeutsamsten Ereignisse der Evolutionsgeschichte, weil sie einen Strategiewechsel darstellt.

    Zuvor ging es darum, die Wahrnehmung der einzelnen Zelle zu steigern. Die neue Strategie beruhte darauf, die Wahrnehmungsfähigkeit einer Gemeinschaft zusammen zu fassen und daraus einen neuen Organismus zu entwickeln.

    Nicht Kampf sondern Vernetzung.

Die wesentliche Schubkraft der Evolution ist die Symbiose, als Zusammenschluss von Individuen zur Bildung allerseits vorteilhafter Beziehungen.

  • Das Leben hat den Globus nicht durch Kampf erobert, sondern durch Vernetzung.

Siehe Lynn Margulis (1938–2011), Biologin.

3. 80 Billionen Zellen leben im Vielzeller Mensch

Die Zeit der Vielzeller: Fast 3.500.000.000 Jahre (3,5 Milliarden Jahre) gab es auf diesem Planeten nur Einzeller.

  • Die dritte spontane Evolution erfolgte vor etwa 700 Millionen Jahren, als einzelne fortschrittliche Zellen (Euzyte) - wie seinerseits die einfachen Bakterien (Protozyte) - anfingen ihre Wahrnehmung zu erweitern, indem sie sich zu Gemeinschaften zusammen schlossen.

  • Wenn wir uns Bäume oder Quallen, Hunde, Katzen oder Menschen anschauen, nehmen wir sie normalerweise als Individuen wahr, aber tatsächlich sind sie komplexe Zellgemeinschaften

4. Die Zeit der sozialen Entwicklung

Fische und Vögel sammeln sich in Schwärmen, Wölfe in Rudel, Büffel in Herden und Menschen in Stämmen, Reichen und Nationen. Evolution entwickelt sich durch sprunghaftes Ansteigen der gemeinschaftlichen Komplexität und der wechselseitigen Beziehungen.

WIE ERNÄHRT SICH EINE ZELLE?

Legt man Nährstoffe vor eine Zelle, bewegt sie sich auf die Nahrung zu, um sich zu öffnen und sie aufzunehmen. Bietet man ihr jedoch Gifte an, verschließt sich die Zelle und entfernt sich von der Bedrohung. Wachstumsverhalten ist von Offenheit und Vorwärtsbewegung geprägt – das klare Gegenteil sind verschließen und Rückzug.

Es ist für die Zelle unmöglich, gleichzeitig offen und verschlossen zu sein oder sich gleichzeitig vorwärts- und rückwärts zu bewegen. Gesundes Wachstum und Schutz schließen einander aus.

Die Werkzeuge für unser neues Leben sind keine Waffen.

  • Wir öffnen uns, anstatt uns verteidigen zu müssen. Wir finden die Werkzeuge nicht in der Waffenindustrie, vielmehr im Bereich der Open Source Kultur.
  • Die Seite imPULSzentrum.eu beschreibt ein wenig, wohin die Reise geht:

    Teilen ist unsere Leidenschaft. Dabei ist es uns wichtig, in unseren Projekten im Sinne der „Open Source Kultur„, das grundsätzliche Problem „Knappheit, Geiz und Gier“ zu überwinden durch Freiheit, gemeinschaftliche Arbeit, Verantwortung und Transparenz.

    Die „Open Source Kultur“ lebt in einem System des Überflusses – „Knappheit, Geiz und Gier“ gibt es in diesem System nicht. Die gute Nachricht: Die „Open Source Kultur“ funktioniert nicht nur im Bereich der EDV, sie funktioniert auch in allen anderen Informations- und Wissenssystemen – beispielsweise in den Bereichen Bildung, Medizin, Handwerk und auch in anderen vitalen, also lebendigen Ökosystemen.

Damit sind wir beim Thema:

UBUNTU MEETS UBUNTU

Schauen wir uns an, was Ubuntu mit Open Source Software zu tun hat.

http://ubuntuusers.de Das Wort Ubuntu stammt aus einer afrikanischen Sprache und bedeutet „Menschlichkeit gegenüber Anderen„. Es ist „der Glaube an etwas Universelles, das die gesamte Menschheit verbindet„. Dieses Konzept ist die Grundlage für die Zusammenarbeit in der Ubuntu-Gemeinschaft. Wir wollen bzw. müssen effizient zusammenarbeiten.

“Ein Mensch mit Ubuntu ist für andere offen und zugänglich. Er bestätigt andere und fühlt sich nicht bedroht, wenn jemand gut und fähig ist, denn er oder sie hat ein stabiles Selbstwertgefühl, das in der Zugehörigkeit zu einem größeren Ganzen verankert ist.” Zitat Desmond Tutu

Wir haben für diese Linux-Distribution den Namen Ubuntu gewählt, weil wir glauben, dass er die Grundgedanken des Miteinander-Teilens und der Kooperation perfekt trifft, die für die Open-Source-Bewegung so wichtig sind. In der Welt der freien Software arbeiten wir freiwillig zusammen, um Software zu schaffen, die allen nützt.

Wir verbessern die Werke Anderer, die wir frei erhalten haben, und teilen unsere Erweiterungen auf der gleichen Basis mit Anderen.

FREIWILLIG FREI, ABER KEIN FREIBIER!